Göttinnen der Alpen - Buch mit Kartenset in Ausarbeitung!


Seit 10 Jahren recherchiere ich zu den weiblichen, göttlichen Figuren in meiner nahen und weiteren Umgebung - den Alpen. Zu jeder Göttin entwickle ich ein Zeichen und schreibe einen Text. 

Im Jahr 2019 soll das Buch mit dem Kartenset erscheinen!! 

Wer schon jetzt Kostproben davon lesen will, kann meine zweiwöchige Newsletter abonnieren. 

Bitte schreibt mir dazu eine Email an: info@amathea.it 


Die Idee
Die Verehrung von Göttinnen hat im Alpenraum vielfältige Spuren hinterlassen: Menhire aus der Jungsteinzeit, römische Inschriften, Göttinnenfiguren aus der Eisenzeit. Das Wissen um weibliche Kraft und Macht schimmert durch die alpinen Sagen, Bräuche und Geschichten. Eine Ahnung der weiblichen Gottheiten ist unter den christlichen und modernen Schichten bis heute erhalten geblieben.
Ich habe mich als Kunsthistorikerin und Künstlerin auf eine kulturhistorische Spurensuche begeben und eine Fülle göttlicher Frauenfiguren vorgefunden. Als Alpenbewohnerin ist es für mich spannend, die Wurzeln weiblicher Gottheiten in meiner unmittelbaren Umgebung zu entdecken. Die Göttinnen der Alpen sind komplex, eigenwillig und geheimnisvoll und gehen oft über das gewohnte Bild von Weiblichkeit hinaus. Damit bieten sie uns neue Vorstellungen und Gedanken, wie Weiblichkeit und Göttlichkeit sein kann.

28 Göttinnen
Die 28 Karten umfassen göttliche weibliche Gestalten aus 10.000 Jahren alpiner Geschichte. Manche von ihnen sind sehr bekannt, wie Isis oder Diana, manche gehören einem lokalen Sagenkreis an, wie Samblana oder Tanna zur Mythologie der Fanes. Es gibt Göttinnen, die einander ähnlich, aber in ihrer Färbung doch unterschiedlich sind, zum Beispiel Percht, Holle und Befana.
Es geht mir darum, neugierig zu machen, die Göttinnen vorzustellen und auch ihren archäologischen und kulturhistorischen Kontext kurz anzureißen und mit weiterführender Literatur einen Weg zur Vertiefung anzubieten. Die Spuren der Göttinnen zeigen, dass ihre Geschichten und Wirkkräfte uns vielleicht näher sind, als wir vermutet und moderner, als wir angenommen haben.
In den Texten zu den Göttinnen wähle ich einen Aspekt der überlieferten Qualitäten der Göttin aus und interpretiere ihn für uns und unsere Welt neu. Dabei lasse ich mich von meiner Erfahrung als Erwachsenenbildnerin und Pranatherapeutin und von meiner Intuition leiten.

Symbole und Karten
Ich fasse meine Erfahrungen mit den alpinen Göttinnen in Symbolen zusammen. Die Symbole lösen die Qualitäten der Göttinnen aus ihrem historischen Zusammenhang und bringen sie in unsere Welt, in unsere Gegenwart, machen sie für unser Leben aktuell.
Die Motive für die Karten sind in Mischtechnik auf alten Lärchenholzplatten gemalt. Die Karten, die daraus entstehen, bieten die Möglichkeit, die Symbole zu gebrauchen und sie sich anzueignen. Sie zeigen das Zeichen der Göttin farblich reduziert in Schwarz und Weiß und ihren Namen und wirken so für sich. Die Karten können aufgestellt, mitgenommen, in ein Buch gelegt werden. Die LeserInnen können zu Fragen oder Themen Göttinnen-Karten legen, sie zuordnen oder kombinieren.
Die Göttinnenkarten sollen inspirieren, sie sollen Frauen und Männer anregen, die eigene weibliche Seite zu entdecken und zu erforschen. Die Karten geben Impulse, um Weiblichkeit differenzierter und tiefer zu betrachten. Sie geben keine ewig festgeschriebenen Antworten, sondern öffnen ein Interpretations-fenster und lassen der persönlichen Erfahrung und Ausdeutung Raum.